Der Border Collie 

Aus eigener Erfahrung kenne ich die Worte: Ohje, ein Border!!!

Leider hält sich das Vorurteil des hyperaktiven Borders sehr fest. Sehr zu unrecht. Ein Border ist evt. etwas anspruchsvoller als manche andere Rassen. Der Border nimmt am Familienleben teil. Er ist nicht zufrieden mit einem Spaziergang am Tag und legt sich dann hin. Ein Border möchte gefordert werden. Er möchte sein Gehirn trainieren. Spiele spielen und aktiv am Familienleben teilnehmen. Einem Border muss man auch mal sagen wann genug ist. Er muss von Anfang an konsequent erzogen werden. Das ist viel arbeit und manchmal echt anstrengend, da der Border gerne versucht seinen Menschen zu erziehen. 

Hat man aber den richtigen Weg gefunden ist der Border ein toller Familienhund. Und nein, man muss nicht stundenlang spazieren gehen. Das ist dem Border viel zu langweilig. Die Kopfarbeit macht es aus. Der Border muss nachdenken dürfen. Suchspiele, Intelligenzspiele braucht er. 

Meine beiden Mädels hüten zuhause nur das Bett und die Couch. Draußen sind sie natürlich sehr aktiv. Und ich liebe es mit meinen Mädels drausen alles zu erobern. Finde ich im Wald irgendwas interessant gucken sie mit und alles wird untersucht.

Natürlich hinterfragen sie alles was für sie keinen Sinn macht.  Auf dem Hundeplatz finden ,eine beiden die Unterordnung total Sinnlos :))); Nicht das sie es nicht könnten, aber wahrscheinlich finden sie es langweilig. Agility; Rally O, oder tricks finden die beiden total toll. 

Maja liebt den Schutzdienst. 

Man muss ausprobieren was passt. 

 

Bei der Überlegung eine Border in die Familie mit kleinen Kindern auf zunehmen  würde ich eher nein sagen. Oder es sind Rasseerfahrene Menschen. Der Border hat einen Hüteinstinkt. Egal ob Show- oder Arbeitslinie. Alles was sich bewegt, der Instinkt ist da. Das zu kontrollieren dauert. Die Impulskontrolle ist schwer zu erlernen. Und Kinder bekommen da oft Angst vor den Hunden und das muss nicht sein